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  <channel>
    <title>BLOG - Rund um den ländlichen Raum</title>
    <link>https://www.verwaltungstolberg.de</link>
    <description>Hier finden Sie Information über Themen die mich beschäftigen. Es handelt sich hauptsächlich um Umwelt- und Naturschutzthemen sowie wirtschaftliche Themen im ländlichen Raum. Ich will die Produktionsmethoden im ländlichen Raum nachhaltiger machen und die Qualität der Biotope steigern. 

Über ein Feedback oder persönlichen Kontakt freue ich mich.

Mit freundliche Grüßen
CL zu Stolberg</description>
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    <item>
      <title>Future Forest Initiative</title>
      <link>https://www.verwaltungstolberg.de/future-forest-initiative</link>
      <description>Wir wollen Lösungen finden, um den Wald in Zeiten vom Klimawandel und Artensterben eine sichere Zukunft zu geben.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Future Forest Initiative
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wolf Görtz, Björn Kaminski, Benjamin Kowalski, Marcus Plättner und ich haben eine Vision. Wir wollen Lösungen finden, um den Wald in Zeiten vom Klimawandel und Artensterben eine sichere Zukunft zu geben. Unter den Leitsatz „Unser Wald braucht Deine Ideen“ bringen wir interessierte Akteure wie Gründer, Wissenschaftler, Forstdienstleister, Waldeigentümer, NGOs und weitere zusammen, um die Herausforderungen die wir heute mit dem Wald haben, gemeinsam anzugehen. Wir wollen Bedürfnisse herauskristallisieren, neue Geschäftsmodelle aufbauen und innovative Konzepte auf der Fläche umsetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_1584_1-7-f63e0edb-6691f178.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das erste Forum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 20. - 21. August 2021 fand das erste Forum der Future Forest Initiative im Schloss Blankenburg (Harz) statt. Gut 70 Teilnehmer kamen für zwei Tage zusammen. Für viele war es auch eine Freude sich endlich wieder physisch zu vernetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In seinem Grußwort summierte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reiner Haseloff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, die Situation: über Jahrhunderte haben wir in Symbiose mit dem Wald gelebt, indem wir den Wald genutzt und gepflegt haben. Jetzt wird er vom Klimawandel beschädigt. „Hier braucht es die Kreativität und Schaffenskraft vieler Menschen. Es ist eine wunderbare Idee der Future Forest Initiative, diese Potentiale zu suchen und miteinander in Verbindung zu bringen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In seiner Grundsatzrede gab
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dr. Christian Bock
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Bereichsleiter des Förderkreditgeschäft bei der Rentenbank, eine Aufklärung zu den Zielen des Förderinstitut in Richtung Waldumbau, Klimaschutzpolitik und Unternehmertum. Hinzu gab er Informationen zu den dazugehörigen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten die für Gründer und Unternehmer in dieser Richtung möglich sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste Impulse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Podiumsdiskussion wurde organisiert um in der Komplexität und Breite der Thematik einzutauchen. Akteure aus der Forst- und Umweltbranche lieferten eine Übersicht der Herausforderungen in dem Bereich Wald. Sie standen gegenüber von Wissenschaftler und Gründer die als Lösungsgeber Impulse für neue Richtungen gaben. Für das lebendige Austausch bedanken wir uns sehr herzlich bei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dr. Heike Schneider
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DBU Naturerbe,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prof. Dr. Thomas Linkugel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Leiter der Robotik und Sensorik-Abteilung der HAWK,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Franz Prinz zu Salm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Vorsitzender vom Walbesitzerverband Sachsen-Anhalt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fee Brauwers
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Bloggering für die Forstwirtschaft und Jagd,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruth von Heusinger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Gründerin von ForTomorrow,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jacob Bussmann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Geschäftsführer von Seed Forward.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Themen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Forum in Form eines Barcamps gibt den Teilnehmern die Möglichkeit spontan über Themen zu referieren und diese dann mit Interessierten zu besprechen. Am Samstag wurden 16 Sessions organisiert um u.a. folgende Themen zu diskutieren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wertschöpfungskette für die gemeinnützige Baumpflanzindustrie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weiterentwicklung vom Konzept „Agroforst“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Monitoring von Flächen und Organismen über Satellitenbilder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                 Standardisierung der CO2-Leistung des Waldes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitale Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft. (Robotik)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Aufbau von digitale Geschäftsmodelle für den ländlichen Raum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Aufbau von Geschäftsmodelle für eine Besserung der Artenvielfalt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldpädagogik als Chance für künftige Generationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innovative Nutzungen vom Rohstoff Holz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_1582_1MB-d58fe9ba.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächste Schritte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Resonanz und die Notwendigkeit einer solchen Initiative wurde am Ende vom Forum von den Teilnehmern deutlich gemacht. Wir konnten etliche Wünsche aufnehmen und sind dabei zu prüfen, wie wir die Teilnehmer und deren Projekten in Zukunft am besten unterstützen können bzw. was wir dafür aufbauen müssen. Dazu werden wir in dem kommenden Newsletter von futureforest.de berichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nächste Veranstaltung findet am 5. Oktober 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            online statt zum Thema Finanzierung von Innovationen im Themenfeld Forst- und Holzwirtschaft, Digitalisierung und Klimawandel. Nehmen Sie an unserer Initiative Teil; wir freuen uns auf alle die mit uns Lösungen für den Wald aufbauen wollen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren und bei allen Unterstützern. Ins besonders beim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verein „Rettung Schloss Blankenburg e.V.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Eigentümer vom Schloss, der uns seine Tore eröffnet hat. Durch ihn konnten wir gleichzeitig zu einem idealen Forumsort eine sehr prägnante und bereits gut restaurierte Hochburg der Harzer Geschichte unseren Gästen zu Entdeckung anbieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.futureforest.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.futureforest.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Wald braucht Deine Ideen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/Future-Forest-Flyer.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_1584_1-7-f63e0edb-6691f178.jpg" length="3087688" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 25 Aug 2021 19:14:15 GMT</pubDate>
      <author>c.l.stolberg@gmail.com (CL zu Stolberg)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_1584_1-7-f63e0edb-6691f178.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Restaurierung von Moorgebiete</title>
      <link>https://www.verwaltungstolberg.de/moorgebiete</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Moore und deren Restaurierung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 15. Januar 2020 war ich vom Nabu in der Botschaft von Estland eingeladen, um mehr über das Europäische Projekt Restaurierung von Moorgebieten zu erfahren. Moore sind die größten terrestrischen Ökosysteme die Treibhausgase speichern und wachsen über Jahrtausende. Vieles muß noch erforscht werden, aber es ist inzwischen klar wie wichtig sie sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;gt; Dieser Artikel erklärt wie bedeutsam Moore sind und wie wir alte Flächen restaurieren müßen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/andrew-coates-FNxwWGSpwaA-unsplash_1MB-f3c48bf5.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt zwei Arten: die Niedermoore die vom Grundwasser versorgt werden (Mehrheit in DE) und die Hochmoore, die durch Regen versorgt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beide bieten Ökosystemdienstleistungen von denen wir profitieren:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind Wasserspeicher, Pufferspeicher bei Hochwasser und Wasserfilter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie entlassen Feuchtigkeit in die Luft, die von der umliegenden Vegetation aufgenommen wird, und kühlen die Luft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinzu sind sie bedeutende CO2-Speicher: Sie speichern kontinuierlich Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4) durch das Absterben und die Teilzersetzung von pflanzlichem Material das mit der Zeit eine wachsende Torfschicht bildet. Diese wächst jedes Jahr um 1-2mm. Manche Moorgebiete gibt es seit der letzten Eiszeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergleich zum Wald:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Wald bindet CO2 durch das Wachstum der Bäume. Wenn die Bäume ausgewachsen sind und die Fläche voll bestockt ist, flacht die Kurve der CO2-Sequestrierung deutlich ab: es wachsen nur noch Bäume hoch wo andere Bäume fehlen. Das Totholz entbindet beim Zersetzen das CO2.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Holz im Wald geschlagen wird, um z.B. in Gebäuden eingebaut zu werden, bleibt das CO2 gespeichert. Gleichzeitig können neue Bäume in diese Waldlücken wachsen. Die Forstwirtschaft führt deswegen zu einer interessanten Erhöhung der CO2-Speicherung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Trockenlegung von Mooren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Trockenlegung von Mooren führt zu einer Oxidierung vom Torf der dann 15 bis 40 Tonnen CO2 und N2O pro ha und Jahr emittiert. Vor dem menschlichen Eingriff gab es 1,5 Millionen ha Moorflächen in Deutschland. 95% dieser Flächen wurden trockengelegt und haben heute eine andere Nutzung. 80% aller Moore in Deutschland sind heute landwirtschaftlich genutzt. Die Nutzung dieser Flächen ist für 40% der Emissionen der Landwirtschaft verantwortlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiederbewässerung von Mooren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um diese wichtigen Ökosysteme wieder mehr Platz in unserer Kulturlandschaft zu geben, werden Flächen wieder bewässert und restauriert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist aber nicht einfach:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wasserspiegel muss knapp (ca. 10cm) unter der Oberfläche liegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um das richtige Biotop zu entwickeln ist am Anfang eine Lenkung der Flora notwendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Spezifitäten vom Ort und das Mikroklima beeinflussen das Ergebnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Moor emittiert am Anfang der Wiederbewässerung große Mengen an Methan (CH4), ein besonders schädliches Treibhausgas das aber eine kurze Lebenszeit hat. Später sequestrieren die Flächen wieder CO2, sollte sich das Feuchtbiotop langfristig halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Gedanken dazu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es besteht kein Zweifel, dass Moore für unsere Ökosysteme wichtig sind. Sie spielen eine wesentliche klimatische Rolle und sind als spezielle Biotope für etliche Spezies (Tiere und Pflanzen) lebenswichtig. Beindruckend finde ich, dass sie zum einen „ewige“ CO2-Speicher sind und zum zweiten umliegende Flächen kühl halten, indem sie Feuchtigkeit entlassen. Bei den extremen Temperaturen der letzten Jahre ist es besonders wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere strengen Naturschutzgesetze (z.B. Natura 2000) ermöglichen heute, diese Biotope zu schützen. Hinzu fördert die Politik die Wiederbewässerung von trockengelegten Flächen, was zu neuen Projekten führt. Solche Aktionen finden nicht nur in Europa statt; ich habe z.B. über The Nature Conservancy im Jahr 2019 einen Austausch zwischen Projekten in Europa und USA erlebt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Moorgebiete sind oft Schutzflächen und 60% der Natura-2000-Gebiete in Europa gehören Privatpersonen. Damit mehr Wiederbewässerungsprojekte umgesetzt werden, müssen die ländlichen Akteure wie Grundeigentümer, Land- und Forstwirte oder Angler und Jäger unbedingt in solche Projekte mit einbezogen werden und für deren Arbeit vergütet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine europäische Umfrage vom (LIFE) Projekt „Land Is For Ever“ in 2019 zeigt, dass viele Grundeigentümer bereit sind, Projekte für die Förderung der Artenvielfalt zu unterstützen, insbesondere Frauen. Ein Drittel der Befragten setzen bereits Konservierungsmaßnahmen auf deren Flächen um. Laut derselben Umfrage kritisieren die Grundbesitzer als erstes, dass es nicht genügend Anerkennung für deren Arbeit in dem Bereich gibt. Als zweites wollen sie mehr unbürokratische Lösungen bekommen, um Naturschutzprojekte umzusetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um denen entgegen zu kommen, wäre eine Vielfalt an Lösungen wie unterschiedliche Naturschutzverträge besonders willkommen, sowie eine fortlaufende Nutzung der Flächen. Eine „Glasglockenpolitik“ mit immer mehr Restriktionen auf der Fläche bringt weder Akzeptanz noch Unterstützung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Moore bekommen eine immer größere öffentliche Anerkennung für die Ökosystemdienstleistungen die sie bieten, aber es müssen noch viele trockengelegte Flächen restauriert werden. Die Unterstützung der ländlichen Akteure ist ein wichtiger Teil der Lösung. Sie zeigen Interesse, Naturschutzprojekte umzusetzen und könnten einen Teil der Arbeit übernehmen. Die Landnutzer müssen weitere angepasste Lösungen bekommen, aber wir sind bereits auf dem richtigen Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/moore/deutschland/index.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/moore/deutschland/index.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/moore/deutschland/16345.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/moore/deutschland/16345.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nature.org/en-us/newsroom/ohio-nature-conservancy-restores-wetlands/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.nature.org/en-us/newsroom/ohio-nature-conservancy-restores-wetlands/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://landisforever.eu/wp-content/uploads/2020/07/Infographic-Private-Land-Conservation-LIFE-A1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           http://landisforever.eu/wp-content/uploads/2020/07/Infographic-Private-Land-Conservation-LIFE-A1
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://landisforever.eu" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           http://landisforever.eu
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://landisforever.eu/wp-content/uploads/2019/10/Assessing-Private-Landowners’-Opinions-of-Conservation-Programs-and-Policies-to-Expand-the-Use-of-Private-Land-Conservation-Methods-and-Approaches-in-Europe-2.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           http://landisforever.eu/wp-content/uploads/2019/10/Assessing-Private-Landowners’-Opinions-of-Conservation-Programs-and-Policies-to-Expand-the-Use-of-Private-Land-Conservation-Methods-and-Approaches-in-Europe-2.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/andrew-coates-FNxwWGSpwaA-unsplash_1MB-f3c48bf5.jpg" length="5136167" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 22 Jan 2020 16:45:56 GMT</pubDate>
      <author>c.l.stolberg@gmail.com (CL zu Stolberg)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>German AgriFood Society</title>
      <link>https://www.verwaltungstolberg.de/agrifood</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
                        
            "Deutsche Gesellschaft für innovative und zukunftsorientierte Land- und Ernährungswirtschaft"
            
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
              
            
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Zum Anlass der Innovate! in Osnabrück wurde am 17. Oktober 2019 einen Verband als Plattform für die Unterstützung und Vertretung von jungen Unternehmer in den Bereiche Land- und Ernährungswirtschaft gegründet. Wir wollen mehr Innovation im ländlichen Raum!
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/Innovate%21_Foto+Simone+Reukauf_397KB.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auf der
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           innovate!
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          in Osnabrück, dem Event der Food-, Agrar- und Digitalbranche, versammelten sich am 17. Oktober zahlreiche Gründer, Studierende, Unternehmer, Vertreter aus Forschung &amp;amp; Lehre sowie ganz einfach Interessierte, um sich über neue Trends und Technologien auszutauschen. Ein idealer Ort für eine Verbandsgründung: 20 Start-ups haben gemeinsam mit Förderern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Osnabrück die „Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Land- und Ernährungswirtschaft“ (German AgriFood Society) gegründet.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Die Gesellschaft setzt sich für eine regenerative Landwirtschaft, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung und den Erhalt unserer natürlichen Lebensbedingungen ein. Sie möchte die Vernetzung exzellenter Wissenschaft und Forschung entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette mit Unternehmern fördern, Forschungsprojekte anstoßen, Wissenslücken aufzeigen und mit einem breiten Netzwerk unterstützen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Ziel ist es, Startups, innovative Land- und Forstwirte, Lebensmittelhandwerker, F&amp;amp;E-Projekte in Foodtech, Agritech und Biotech zu unterstützen. Dazu greift die Gesellschaft auf langjährige unternehmerische Erfahrung, ein Netzwerk aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmertum sowie tiefe Digitalkompetenz zu. Außerdem möchten sie Handlungsfelder auf dem Weg zu einer regenerativen Lebensmittelwertschöpfung aufzeigen und wissensbasierte Positionen oder Vorschläge in den öffentlichen Diskurs einbringen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Die German Agri Food Society möchte dabei bewusst kein Doppelgänger des Bundesverbands der Deutschen Start-ups sein, der ein deutlich breiteres Spektrum abdecke. Die beiden Vorstandssprecher, Dr. Julia Köhn (Gesellschafterin der Pielers GmbH) und Dominik Ewald (Mitgründer des Start-ups Monitor Fish), machen deutlich, dass der neue Verband eher eine existierende Lücke im Gründungsbereich schließen wolle. So sei zum Beispiel die finanzielle Unterstützung neuer Unternehmerideen im Agrifood-Bereich in Deutschland bis dato viel zu schwach. Um diese Situation für Gründer zu verbessern, müssten künftig internationale Wettbewerbsnachteile sowie auch technische Hürden abgebaut werden.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Der Verband freut sich über neue Mitglieder und innovative Ideen aus der Land- und Ernährungswirtschaft. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
          
                    &#xD;
    &lt;a target="_blank" href="http://www.agri-food.de"&gt;&#xD;
      
                      
           www.agri-food.de
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/Photo+by+k+z+on+Unsplash_1MB.jpg" length="143686" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 19 Oct 2019 15:34:56 GMT</pubDate>
      <author>c.l.stolberg@gmail.com (CL zu Stolberg)</author>
      <guid>https://www.verwaltungstolberg.de/agrifood</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Existenzkrise für Forstbetriebe</title>
      <link>https://www.verwaltungstolberg.de/existenzkrise-forstwirtschaft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Komplexe Existenzkrise für die Forstwirtschaft
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           2018 und 2019 waren zwei sehr trockene Jahre. Die Wälder sind die ersten Opfer der Klimakrise. Viele Forstbetriebe kämpfen aktuell um ihre Existenz als Holzproduzenten und müssen komplexe Entscheidungen für ihre Zukunft treffen.
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           &amp;gt; Dieser Artikel erklärt die komplizierten Zusammenhänge der Krise im Forst, die viele Familienbetriebe aktuell erleben.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
           
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_0251_1MB.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Im letzten Jahr (2018) waren der Sturm Friederike und die darauffolgende Dürre der Anfang einer einmaligen Krisensituation, deren Ende leider bis heute noch nicht in Sicht ist. Vom Ausmaß her ist es die Größte seit dem zweiten Weltkrieg. Heftige Stürme und sechs viel zu trockene Monate im Jahr 2018 hatten zur Folge, dass ganze Fichtenbestände (der „Brotbaum“ der Betriebe) in jeder Altersklasse eingegangen sind. Die dramatische Senkung des Grundwassers führt inzwischen auch zu erheblichen Schäden bei tiefwurzelnden Laub- und Nadelbäumen jeder Art. Betroffene Betriebe bearbeiten deswegen seit Anfang 2018 immer mehr neu anfallende Kalamitäten, was die Einschlagszahlen ungebremst in die Höhe treibt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Nicht nur der fehlende Niederschlag und die dadurch extreme Verbreitung der Holzschädlinge machen den Forstwirten Sorgen; auch die Strukturen des Holzhandels und die Entwicklung des Holzmarktes führen zu Problemen. Der Holzhandel ist für diese extreme Situation nicht gewappnet. Es fehlt an Unternehmen und Maschinen, die solche Mengen an Holz im Wald aufarbeiten können. Die Zahl an Holztransportern ist zu knapp, um das Holz aus dem Wald zu schaffen und es gibt Engpässe bei der Bahn, um das Holz günstig weiter weg zu liefern. Die Sägereien in Deutschland stoßen ebenfalls
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          an ihre Kapazitätsgrenzen, insbesondere in den stark betroffenen Regionen. Der Verkauf von Holz wird damit erheblich erschwert. Das große Holzangebot auf dem Markt spiegelt sich natürlich auch in den Holzpreisen wider. So wird bei Fichtenholz oft kaum noch der Deckungsbeitrag für die Aufarbeitungskosten und Betriebskosten erzielt. Der Laubholz-Preis ist diesen Herbst ebenfalls stark gesunken: von 70 Euro/Festmeter im letzten Jahr auf 40 Euro/Festmeter, wenn man die Abstufungen wegen der Trockenschäden mit einberechnet.
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Laut Prof. Andreas Bolt, Leiter des Thünen-Instituts für Waldökologie, ist die aktuelle Situation ein „Warnschuss“. Wetter- und Temperaturextreme werden wir in Zukunft öfter erleben. Der Mangel an Regen führt zu einem trockenen Boden, der die Niederschläge nur noch begrenzt aufnimmt, insbesondere in hängigen Lagen. Der Starkregen führt außerdem zu Erosion der Humusschicht. Prognosen zeigen beispielsweise im Süd-Osten des Mittelgebirges Harz eine Minderung des Niederschlags auf 50 bis 150 mm in den nächsten 70 Jahren. Bis vor kurzem gab es noch knapp über 600 mm Niederschlag. Die unterste Grenze für die Fichte liegt bei 600 mm und für die Rotbuche bei 500 mm. Die Region, ein natürlicher Ausbreitungsort der Rotbuche, ist heute überwiegend mit beiden Arten bestückt. Das zeigt, was auf die dortigen Forstbetriebe zukommen könnte, sollten die Prognosen stimmen!
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Wegen zunehmender Wetterextreme müssen die Betriebe nun klären, wie klimaresistente Wälder künftig aussehen werden und eine Anpassung schnellstmöglich auf der Fläche umsetzen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           &amp;gt; Andere Arten auf die Fläche bringen
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Die Betriebe müssen jetzt für die Zukunft vorsorgen und die Kalamitätsflächen wieder aufforsten, sowie die bestehenden Bestände an das sich wandelnde Klima anpassen. Mischbestände werden oft als Lösung genannt. Da inzwischen bekannt ist, dass ortsübliche Laubbaumarten in geschlossenen naturverjüngten Beständen austrocknen, muss man sich überlegen, was sonst für die Zukunft gepflanzt werden soll. Das ist je nach Standort sehr individuell: je nach Höhenmeter, Waldboden, Orientierung, Wasserversorgung und zukünftigem Klima auf der Fläche. „Exotische“ Arten können eine Alternative darstellen, doch damit gibt es auf der Fläche keine Erfahrung. Wie sehen die Bäume in 60 Jahren aus? Die Genetik und die Bodenbiologie (z.B. Mykorrhiza-Pilze) spielen da eine wesentliche Rolle.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           &amp;gt; Wilddruck
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Pflanzungen von nicht ortstypischen Arten sind in der Praxis nur bedingt möglich. In Revieren mit Schalenwild kann man z.B. keine unübliche Baumart ohne Zaun/Einzelschutz pflanzen. Dafür sind es zu viele freie Flächen, die zwingend wieder aufgeforstet werden müssen. Alles einzuzäunen wäre zu teuer und würde dem Prinzip der naturnahen Bewirtschaftung widersprechen. Der NABU predigt ein modernes Wildtiermanagement, bei dem die Wilddichte auf ein Niveau gebracht wird, bei dem sich die Pflanzen ohne Zaun und hohe Verbiss-Schäden gut entwickeln können. Der Luchs und der Wolf helfen zwar, die Bestände zu regulieren, bewirken aber auch eine Änderung im Verhalten des Wildes (Nachtaktivität, Bildung von Großrudeln, etc.), das in der Folge schwieriger zu bejagen sein wird.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           &amp;gt; Einschränkungen durch Naturschutz
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Eine weitere Einschränkung geht mit den aktuellen Naturschutzregeln einher. So ist beispielsweise die Umwandlung von ausgezeichneten FFH-Flächen strikt verboten, da man dadurch das eigentlich schützenswerte Biotop verändern
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          würde. Um dort andere Bäume anzupflanzen, als bisher vor Ort waren, muss zuerst bewiesen werden, dass das Biotop am Standort nicht mehr überlebensfähig ist. Solche Behördengänge zur Änderung des Schutzstatus können langwierig sein, weswegen es umso wichtiger ist, solche Fragen frühzeitig anzugehen. Mit den wissenschaftlichen Daten, die wir heute haben, sollten die Betriebe vorausplanen und eine angepasste Flexibilität für die Gestaltung der Biotope erhalten.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
           &amp;gt; Liquiditätsfrage
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Die Holzvermarktung ist inzwischen in den betroffenen Betrieben – wenn überhaupt – nur noch kostendeckend möglich und erlaubt keine neuen Investitionen. Hinzu kommen zusätzlich zur Aufarbeitung und Räumung der Schadflächen kostenintensive Arbeiten, wie die Wiederinstandsetzung der Wege, neue Aufforstungen, Aufholung der Pflegearbeiten in den Kulturen und Jungbeständen und die Konsolidierung der Bestände zur Anpassung an den Klimawandel. Finanzielle Hilfen wurden inzwischen in vielen Bundesländern organisiert, mit der Begründung einer Anpassung des Waldes an den Klimawandel und den Erhalt dieser wichtigen CO2-Senke. Für kleine Betriebe besteht die Gefahr, dass die Förderanträge zu bürokratisch und dadurch zu zeitintensiv sind.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Der gesunde Wald bietet Ökosystemleistungen, die für alle lebenswichtig sind. Dazu zählen die Filterung der Luft (Feinstaub), die Produktion von Sauerstoff, die Speicherung von CO2, die Filterung von Regenwasser, ein Erosions- und Lawinenschutz, ein Erholungsort sowie die Produktion des nachwachsenden Roh- und Baustoffs Holz. Nicht zuletzt bildet der Wald den Lebensraum für 7.000 Arten. Die Holzvermarktung ist inzwischen in den betroffenen Betrieben – wenn überhaupt – nur noch kostendeckend möglich und erlaubt keine neuen Investitionen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
          Die Forstbetriebe durchleben momentan äußerst schwere Zeiten. Sie müssen schnell handeln, sehen sich aber mit wenig Spielraum hinsichtlich Finanzen, Pflanzenwahl, Zeitmanagement, Gesetzes- und Klimavorgaben konfrontiert. Die Ende September beim von der Bundesregierung veranstalteten Waldgipfel proklamierten Hilfen für den Wald sind ein erstes sehr gutes Zeichen. Diese Hilfen müssen jetzt umgehend und unbürokratisch zu den Forstbetrieben kommen. Das könnte den Betrieben die notwendige Unterstützung bieten, um die dringend notwendigen Anpassungen ihrer Wälder voranzutreiben.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_0251_1MB.jpg" length="976984" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 01 Sep 2019 22:00:00 GMT</pubDate>
      <author>c.l.stolberg@gmail.com (CL zu Stolberg)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/15acba95/dms3rep/multi/IMG_0251_1MB.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
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